Eilmeldung

Eilmeldung

Sie lesen gerade:

"Buddha 2" und "Dallas Buyers Club" erobern Kinosäle


Kultur

"Buddha 2" und "Dallas Buyers Club" erobern Kinosäle

Der Animationsfilm “Buddha 2: Endless journey” hat seine Weltpremiere gefeiert. Er ist Teil einer Trilogie, die das Leben von Siddhartha Gautama erzählt, dem Gründer des Buddhismus. Gemäß Überlieferungen lebte er ein sorgenfreies Leben, bis er eines Tages ausbrach und das Leiden der normalen Menschen erlebte. Daraufhin begann er ein Leben als Bettelmönch.

Der erste Teil erschien 2011 und wurde ein weltweiter Erfolg. Im Louvre in Paris feierte der zweite Teil seine Premiere. Regisseur ist Toshiaki Komura. “Die Geschichte ist viel dramatischer und spektakulärer als im ersten Film. Es gibt zahlreiche plötzliche Vorkommnisse, die den Charakter von Buddha weiterentwickeln. Im Hinblick auf die Geschichte ist der zweite Teil aufregender.”

Weltweit gibt es mehr als 370 Millionen Buddhisten – ein großer potentieller Markt für diesen Animationsfilm, der auf Osamu Tezuka’s Mangas beruht. Der letzte Teil der Trilogie ist für das Jahr 2016 geplant.
_____________________________________

“Dallas Buyers Club” kommt in die europäischen Kinos – der Film basiert auf der wahren Geschichte von Ron Woodroof. Nach einem Unfall erfährt er, dass er HIV-positiv ist und nur noch 30 Tage zu leben hat. Als er das einzige zugelassene Medikament nicht verträgt, beginnt er, Medikamente nach Texas zu schmuggeln. Der Film wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und ist für sechs Oscars nominiert, darunter auch Hauptdarsteller Matthew McConaughey. Der Hollywood-Star reiste zur Premiere in Rom an. “Die Schwulen und Lesbengemeinde hat diesen Film sehr gut aufgenommen. Viele sind zu mir gekommen und sagten mir: ‘Ich erinnere mich an diese Zeit. Ich habe einen Bruder verloren. Ein Freund ist an Aids gestorben.’ Das war eine Zeit, in der man nicht wusste, was passierte. Ich schaue auf die späten achtziger Jahre zurück und sage mir: ‘Oh Mann’. Ich hatte ein paar Freunde, die wahrscheinlich Aids hatten, aber nichts gesagt haben. Es war so etwas wie ein Tabuthema.”

Zur Filmpremiere in London reiste auch Jared Leto an. Für seine Rolle des schwer kranken Transsexuellen Rayon ist er ebenfalls für einen Oscar nominiert. Über seine mögliche Dankesrede macht er sich keine Gedanken. “Ich nehme an, ich werde nicht die Gelegenheit dazu haben, einen Oscar entgegenzunehmen. Ich wurde bisher von so vielen unterstützt, aber ich rechne mit nichts. Ich genieße den Tag, den Moment, einfach nominiert zu sein. Das bleibt mir immer erhalten.”

Auswahl der Redaktion

Nächster Artikel
Europas künstlerische Identität

generation-y

Europas künstlerische Identität