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Syrienkonferenz in Genf ergebnislos vertagt


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Syrienkonferenz in Genf ergebnislos vertagt

In Genf ist die erste Runde der Syrien-Verhandlungen zu Ende gegangen. Die Bürgerkriegsgegner konnten sich nicht auf konkrete Vereinbarungen für einen Weg zum Frieden verständigen. Selbst ein bescheidenes Ziel wie ein humanitärer Hilfskorridor für Homs konnte nicht erreicht werden.

Am 10. Februar soll weiterverhandelt werden. Die Delegation der Regierung stimmte diesem Termin aber nur unter dem Vorbehalt einer Rücksprache mit Damaskus zu.

UN-Vermittler Lakhdar Brahimi machte bei der abschließenden Pressekonferenz am Freitag kein Hehl aus seiner Enttäuschung. “Es geht nur langsam voran. Man kann nicht verhehlen, dass die Kluft groß bleibt. Trotz allem habe ich aber während unserer Gespräche ein wenig gemeinsamen Grund entdecken können, vielleicht mehr als die beiden Konfliktparteien selbst”, erklärte Brahimi.

US-Außenminister John Kerry forderte Syrien zu einer raschen vollständigen Vernichtung seiner Chemiewaffenbestände auf. Es gebe für die Verzögerungen keine Entschuldigung. Bislang sind erst 5 Prozent der Chemiewaffen in den Hafen Latakia transportiert worden. Von dort werden sie im Rahmen der dänisch-norwegischen “Operation RECSYR” nach Italien verschifft.

Reuters/Denis Balibouse

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