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Meistermacher Aragonés an Leukämie gestorben

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Meistermacher Aragonés an Leukämie gestorben

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Der ehemalige Trainer der spanischen Fußballnationalmannschaft Luis Aragonés ist tot. Er erlag am Samstagmorgen im Alter von 75 Jahren in einer Madrider Klinik einer Leukämie-Erkrankung.

Aragonés verbrachte die meiste Zeit seiner Karriere bei Atlético Madrid, zunächst als Spieler, später als Trainer.

Von 2004 bis 2008 war er als Nationaltrainer tätig und begründete in seiner Ära die Dominanz Spaniens im Weltfußball. Seit der EM 2008 haben die Spanier jedes großes Turnier gewonnen.

Das 1:0 über Deutschland im EM-Finale von Wien war der erste internationalen Erfolg der «La Roja», der spanischen Nationalmannschaft seit der EM 1964 im eigenen Land.

Als Spieler gewann Aragonés mit Atlético Madrid drei spanische Meisterschaften (1966, 1970 und 1973) und zwei Pokale (1965 und 1972). Als Trainer führte er Atlético 1974 zum Weltpokal und 1977 zur spanischen Meisterschaft. 1976, 1985 und 1992 gewann der “Weise von Hortaleza” mit dem Team die Copa del Rey.

Zuletzt war Luis Aragonés in der Saison 2008/09 Trainer des türkischen Erstligisten Fenerbahçe Istanbul, wurde jedoch im Juni 2009 vorzeitig entlassen.

Weiterführende Links

Real Federación Española de Fútbol: Presseerklärung

Diario AS: Nachruf auf Luis Aragonés

ABC.es: Nachruf auf Luis Aragonés