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Sinabung: Rettungsteam rechnet mit weiteren Toten

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Sinabung: Rettungsteam rechnet mit weiteren Toten

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Bei dem Ausbruch des Vulkans Sinabung in Indonesien sind mindestens 14 Menschen getötet worden.

Der 2460 Meter hohe Berg stieß Lava und Asche aus.

Da die Rettungsarbeiten wegen Gasen und großer Hitze unterbrochen werden mussten, befürchten die Behörden weitere Todesopfer.

Viele Verletzte erlitten schwere Verbrennungen. Umliegende Orte liegen unter einer Ascheschicht.

In Indonesien gibt es etwa 130 aktive Vulkane, seit August 2010 ist auch der Sinabung wieder aktiv.

Einen Tag vor dem Ausbruch des Sinabung hatte der Katastrophenschutz Entwarnung gegeben und den Einwohnern erlaubt, in ihre Dörfer in der Nähe des Vulkans zurückzukehren. Meyer Putong vom Rettungsteam meinte, “die Aschewolke hat die Opfer im Dorf Sukameriah überrascht. Alles geschah sehr schnell.”
Etwa 30.000 Einwohner waren seit September aus der betroffenen Region geflohen.

An diesem Sonntag sollen weitere Menschen aus der Gefahrenzone in Sicherheit gebracht werden.