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Trauer um Trainer Luis Aragonés: Spaniens EM-Held von 2008 verstorben

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Trauer um Trainer Luis Aragonés: Spaniens EM-Held von 2008 verstorben

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Der Triumph mit der spanischen Fußball-Nationalmannschaft im EM-Finale 2008 über Deutschland war sein größter Erfolg: Luis Aragonés ist im Alter von 75 Jahren in einer madrilenischen Klinik gestorben.

Er begründete die spanische Erfolgs-Ära, die La Roja zum WM-Titel 2010 und zum erneuten Gewinn der EM 2012 führte. Sein Ableben nach längerer geheim gehaltener Krankheit löste landesweit Trauer aus.

Dr. Pedro Guillén, sein behandelnder Arzt, erklärt:

“Die Leukämie hat ihn sehr geschwächt, anfällig gemacht und sie war auch die Todesursache. Luis Aragonés hat über Monate hinweg einen einsamen Kampf gegen den Krebs gefochten Er wollte es für sich behalten. Diesem Wunsch haben wir als Klinik gerne entsprochen und ich bin froh, dass keine Informationen über sein Siechtum an die Öffentlichkeit gelangt sind.”

Als Profi gewann der gebürtige Madrilene drei spanische Meistertitel und zweimal den Pokal, bevor er seinen ersten Trainerjob bei Stammverein Atletico Madrid antrat.

Neun Vereinsmannschaften trainierte der oft als kauzig und rüpelhaft bezeichnete Aragonés, bevor er die 44 Jahre lang titellose spanische Nationalelf übernahm und zum lange ersehnten EM-Gewinn 2008 führte.

Erst im vergangenen Dezember hatte der 75-jährige seine Trainerlaufbahn für offiziell beendet erklärt.

Offenbar bereits im sicheren Wissen um seine lebensbedrohende Krankheit.