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"Eine ganz perfekte Sprengung": Frankfurter Uni-Turm pulverisiert

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"Eine ganz perfekte Sprengung": Frankfurter Uni-Turm pulverisiert

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30.000 Schaulustige haben in Frankfurt die Sprengung des Uni-Turms mitverfolgt. Ganze 10 Sekunden dauerte es, dann war das einst 116 Meter hohe Gebäude nur noch ein Haufen Schutt. Erst fiel die Außenfassade, dann der Kern. Aus Sicherheitsgründen war ein Umkreis von 135 Metern abgesperrt worden, eine U-Bahn-Line musste den Verkehr einstellen.

Generationen von Geisteswissenschaftlern wurden in dem Turm mit seinen selten so wie vorgesehen funktionierenden Fahrstühlen ausgebildet.

Die Sprengfirma hatte 950 kg Sprengstoff in 1.400 Löchern angebracht. Im Anschluss war von einer “perfekten Sprengung” die Rede.

Es ist das höchste Haus, das jemals in Europa gesprengt wurde.

Anstelle des Turms sollen zwei neue Büro-Hochhäuser gebaut werden. Auf dem alten Unigelände entsteht der “Kulturcampus” mit einer Mischung aus Büros, Wohnungen, Gewerbe und Kultur.

Weiterführende Links

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