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Trotz Boykott: Thailand wählt ein neues Parlament

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Trotz Boykott: Thailand wählt ein neues Parlament

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In Thailand hat die Parlamentswahl begonnen. Regierungschefin Yingluck Shinawatra strebt die Wiederwahl an; die größte Oppositionspartei boykottiert aber die Abstimmung.

Die Wahl findet unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt: Erst gestern war es noch zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern Yinglucks gekommen.
Seit Beginn der Proteste im November wurden zehn Menschen getötet.

Die Demonstranten werfen der Regierungschefin und ihrer sehr reichen Familie vor, sie hätten sich die Macht im Land mit Schmiergeld und Gefälligkeiten erkauft. Sie verlangen zunächst die Einsetzung einer Übergangsregierung.

Viele Regierungsgegner blockieren Wahllokale, damit dort keine Abstimmung stattfinden kann. In etlichen Wahlkreisen haben sie außerdem verhindert, dass Kandidaten registriert
und Wahlzettel ausgeliefert wurden.