Eilmeldung

Eilmeldung

Schnee, Frost und Sturmfluten halten Teile Europas weiter in Atem

Sie lesen gerade:

Schnee, Frost und Sturmfluten halten Teile Europas weiter in Atem

Schriftgrösse Aa Aa

Teile Europas werden weiterhin von heftigen Unwettern heimgesucht. Am Montag trafen bis zu 13 Meter hohe Wellen auf den nordspanischen Küstenort Gijón. Die Atlantikküste des Landes wurde bereits am Wochenende von schweren Unwettern heimgesucht – ein 15-jähriger Junge wird seit Sonntag vermisst.

San Sebastián im Baskenland hat es besonders schwer getroffen. Die Altstadt wurde zu weiten Teilen überschwemmt – mehrere Brücken beschädigt. Augenzeugen zufolge stand das Wasser bis zu anderthalb Meter hoch in den Straßen. Mehrere Anwohner mussten Medienberichten zufolge ihre Häuser verlassen.

Auch in Italien gab es am Montag weiter schwere Regenfälle und Unwetter. In Sizilien wurde am Wochenende ein Auto von den Wassermassen erfasst und weggeschwemmt. In Kalabrien waren Dutzende Familien wegen eines Erdrutsches isoliert.

Auch im Norden des Landes erreichten die Flüsse Rekordstände oder traten über die Ufer. Straßen wurden überschwemmt. Es kam zu Stromausfällen und Erdrutschen. Insgesamt sollen kamen der Unwetter offiziellen Angaben zufolge bisher drei Menschen ums Leben.

In Slowenien sind ein Viertel der Haushalte nach einem Wochenende mit Schneestürmen ohne Strom. Das betrifft slowenischen Medien zufolge über 250.000 Menschen.
Über 40 Prozent der Schulen des Landes sind geschlossen. Ungefähr die Hälfte der Waldfläche des Landes ist laut Regierung beschädigt.
Die Regierung bat die Europäische Union um Hilfe bei der Versorgung mit Generatoren.