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Doping-Diskussion um Olympia in Sotschi: IOC gibt sich kämpferisch

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Doping-Diskussion um Olympia in Sotschi: IOC gibt sich kämpferisch

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Für die Olympischen Spiele in Sotschi hat das Internationale Olympische Komitee das nach eigenen Angaben schärfste Anti-Doping-Programm aller Zeiten entwickelt.

Es ist bereits am 30. Januar in Kraft getreten und wird bis zur Schlusszeremonie am 23. Februar aufrechterhalten werden.

Kernstück sind qualifiziertere Tests und Kontrollen bereits im Zielraum von Wettbewerben, so Dr. Richard Budgett, Medizinischer Direktor des IOC:

“In Sotschi werden wir stringent und noch umfassender Dopings-Tests durchführen als je zuvor. Die Tests werden um 14 Prozent zunehmen. Viel wichtiger ist die Qualität: wir werden Dopingsünder noch intelligenter verfolgen als es bisher üblich war.”

Allerdings wurde erst am Montag durch einen ARD-Bericht die Existenz eines neuen Muskelpräparats mit der Bezeichnung “Full-Size-MGF” aufgedeckt.
Offenbar entwickelt an der russischen Akademie für Wissenschaften in Moskau und hochwirksam.

Keine bahnbrechende Entdeckung, aber ein Hinweis auf die augenfällige Ohnmacht der Dopingkontrolleure gegenüber neu auf den Manipulations-Markt gebrachten Substanzen.