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Ein Jahr auf See verschollen: Mann überlebt dank Schildkrötenblut


Mexiko

Ein Jahr auf See verschollen: Mann überlebt dank Schildkrötenblut

Ein bärtiger, verwirrter Mann ist auf den Marshallinseln gestrandet. Die Geschichte des Schiffbrüchigen klingt abenteuerlich: José erzählt, er habe 13 Monate allein auf dem Pazifik überlebt. Seine Odysee begann demnach in Mexiko: Am 24. Dezember 2012 stach er mit einem Begleiter in See, um Haie zu fangen. Dann ging offenbar der Motor kaputt und das Boot trieb aufs offene Meer. Der junge Mann, der bei ihm war, starb nach etwa einem Monat. José sagte, sein Glaube und der Gedanke an seine Familie hätten ihm Kraft gegeben.

Josés Schwester, die in den USA lebt, erzählt: “Meine Mutter hat immer gesagt, dass er nicht tot sei. Ich riet ihr jedes Mal, dass sie sich keine Hoffnungen machen sollte, aber sie war sich sicher, dass er noch am Leben war. Das ist der Beweis: Eine Mutter irrt sich nie.” Sein Bruder war überwältigt und sprachlos. “Ich bin sehr glücklich und danke Gott und den Menschen, die meinen Bruder gerettet haben. Ich bin unendlich dankbar, mir fehlen die Worte.”

José sagte, um zu überleben, habe er Fische und Vögel mit bloßen Händen gefangen. Wenn es kein Regenwasser gab, habe er gegen den Durst Schildkrötenblut und seinen eigenen Urin getrunken.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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