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"Mörder, Mörder"-Rufe im Parlament in Kiew

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"Mörder, Mörder"-Rufe im Parlament in Kiew

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Es hätte alles so schön sein können: gemeinsames Singen der Nationalhymne im ukrainischen Parlament. Doch dann machten die “Mörder, Mörder”-Rufe aus den Reihen der Opposition die gute Stimmung zunichte. Einige Abgeordnete der regierenden Partei der Regionen verließen den Raum. Die Opposition beklatschte ihren Abgang.

Alexander Jefremow, auch Mitglied der Partei der Regionen, blieb und ermahnte die Abgeordneten, aus der Sackgasse, in der sie sich befänden, wieder herauszukommen. Er sagte: “Lasst uns doch vergessen, was uns in der Vergangenheit entzweit hat. Lasst uns zusammenarbeiten, damit wir eine Lösung finden.”

Der ehemalige Profiboxer und Boxweltmeister im Schwergewicht, jetzt ukrainischer Oppositionspolitiker, Vitali Klitschko, sagte, der Wille des Volkes müsse erfüllt werden: “Wir müssen auf das hören, was das Volk will. Wir müssen die Macht gerecht verteilen. Nur so kommen wir aus dieser Situation wieder heraus.”

Vor dem Parlament zeigten Anhänger der Regierung ihre Unterstützung für Präsident Viktor Janukowitsch und die Partei der Regionen.