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Schneechaos: Slowenien bekommt Hilfe - Iran erlebt Rekordstürme

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Schneechaos: Slowenien bekommt Hilfe - Iran erlebt Rekordstürme

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Das zu großen Teilen von einer Eisschicht bedeckte Slowenien hat am Wochenbeginn Hilfe aus dem Ausland erreicht. Deutschland schickte über 50 Katastrophenschutzhelfer mit Notstromaggregaten. Auch Österreich und Tschechien lieferten Generatoren.

Die Regierung um Ministerpräsidentin Alenka Bratusek hatte die EU-Kommission um Hilfe gebeten. Schwere Schnee- und Eisstürme richteten am Wochenende erhebliche Schäden an Stromleitungen an.
Wer kann, versorgt sich mit Lebensmitteln – doch noch immer haben viele Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser.

Auch Polen leidet unter den Schneemassen. Mehrere Dörfer im Südosten des Landes sind von der Außenwelt abgeschnitten. Schulen blieben geschlossen. Seit Jahresbeginn sind landesweit über 40 Menschen erfroren – 17 am vergangenen Wochenende.

Doch nicht nur Europa wird von Wetterkapriolen heimgesucht: Im Norden des Irans liegt der Schnee teilweise bis zu zwei Meter hoch. Rund 480.000 Menschen sind Medienangaben zufolge von der Stromversorgung abgeschnitten.Die Provinz Mazandaran habe seit 50 Jahren nicht mehr so heftige Winterstürme erlebt, wie die örtliche Regierung mitteilte. In der am Kaspischen Meer gelegenen Provinz fiel der Unterricht an allen Schulen aus.