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"Mea Culpa" überzeugt in Gedanken, Worten und Werken

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"Mea Culpa" überzeugt in Gedanken, Worten und Werken

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Das französische Kino ist nicht bekannt für Actionfilme, aber “Me Culpa” versucht sich dennoch an dem Genre, das von Hollywood mit seinen riesigen Budgets beherrscht ist.

Zwei ehemalige Polizisten nehmen es mit der Mafia auf, um einen kleinen Jungen vor den brutalen Gangstern zu beschützen. Im Laufe der Handlung erfahren wir Geheimnisse aus der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Hauptfiguren.

“Ich wollte nicht das amerikanische Kino kopieren”, sagt Regisseur Fred Cavaye, “sondern ich habe mich an amerikanischen aber auch koreanischen Filmen orientiert. Dies ist ein echt französischer Film, der eine zutiefst menschliche Geschichte erzählt.”

Gilles Lellouche ist voll des Lobes für seinen Filmpartner Vincent Lindon, mit dem er in Mea Culpa zum ersten Mal vor der Kamera stand: “Vincent hat ein hundertprozentiges Gefühl für Rhythmus. Wenn man mit ihm eine Szene spielt, fließen die Dialoge ganz natürlich dahin. Wenn er einen Film macht, gibt er von Anfang an alles und zwar so großzügig, dass wir nicht mehr schauspielern sondern einfach so sind, wie es die Rolle erfordert.”

Vincent Lindon beschreibt seinen Eindruck von Gilles Lellouche, nachdem sie ihre erste gemeinsame Szene gedreht hatten: “Ich mag seine Art zu reden. Er spricht genau so, wie ich es hören will. Seine Sätze landen bei mir so, dass ich abheben kann, und ihm antworten kann, wie ich es fühle. Ich bin aus dem Auto ausgestiegen, ging zum Regisseur, tippte ihm auf die Schulter und sagte: Klasse, das läuft.”

Die Actionszenen in “Mea Culpa” mögen weniger spektakulär sein als in Hollywoodfilmen, aber dank der schauspielerischen Leistung und der spannend erzählten Geschichte überzeugte der Film.

“Es ist ein gefühlvoller Film”, sagt eine Kinobesucherin, “mit genau dem richtigen Titel, wie wir am Ende erfahren. Ich glaube, dies wird ein großer Erfolg.”

“Mea Culpa” ist in Frankreich und Belgien im Kino.