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Trainieren für den Ernstfall: Brasiliens Angst vor Protesten während der WM

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Trainieren für den Ernstfall: Brasiliens Angst vor Protesten während der WM

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Die Sicherheit bei Weltsportereignissen ist nicht nur in Sotschi, sondern auch in Brasilien ein brandaktuelles Thema. Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft, die ab dem 12. Juni dieses Jahres in Brasilien stattfindet, wollen die Sicherheitskräfte des Landes auf alle Eventualitäten gefasst sein: auf die äußeren und auf die inneren.

“In jedem Land, das eine Weltmeisterschaft ausgetragen hat, gab es Proteste. Wir haben die Leute im Blick, die versuchen, das in eine illegale Ecke zu stellen, was aber tatsächlich legal ist. Das wollen diese Leute nutzen, um Straftaten zu verüben”, sagt Regina Miki vom Justizministerium.

Während des Confederations-Cups im vergangenen Sommer demonstrierten in Brasilien Hunderttausende gegen die Milliardenausgaben für die Weltmeisterschaft und die olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro 2016 sowie gegen soziale Missstände und Korruption. Erst kürzlich rief Brasiliens Fußballidol Pélé die Bevölkerung dazu auf, während der Weltmeisterschaft auf Proteste zu verzichten.