Eilmeldung

Eilmeldung

Arbeiten bis zur letzten Minute: Viele Unterkünfte in Sotschi unfertig

Sie lesen gerade:

Arbeiten bis zur letzten Minute: Viele Unterkünfte in Sotschi unfertig

Schriftgrösse Aa Aa

Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele am Freitag gibt es in Sotschi noch den ein oder anderen Handgriff zu tun. Das bemerken unter anderem Journalisten – 11.000 von ihnen wollen im sogenannten Mediendorf untergebracht werden.

Viele beziehen noch unfertige Zimmer, und alle müssen die ein oder andere Herausforderung meistern. “Wir sind ein wenig isoliert und einsam hier”, so ein französischer Reporter. “Ich habe bisher keinen Supermarkt gesehen und ich glaube, um zu irgendwelchen Geschäften zu kommen, muss man einen Lift nehmen. Es ist kompliziert.”

Manchen Gästen geht es genauso, auch sie müssen Flexibilität beweisen, bevor es losgehen kann. Eine Touristin aus Österreich berichtet von organisatorischen Jonglierübungen: “Drei Tage vor meiner Abreise wurde mir mitgeteilt, dass das Hotel bis zum 7. Februar geschlossen hat, dass ich in zwei andere Hotels umgebucht werde, wobei sich beim ersten herausgestellt hat, dass das eine Pension ist.”

Der Aufwand, Zeitdruck und die Kosten von gut 37 Milliarden Euro sollen sich auch langfristig lohnen und, so hoffen die Organisatoren, aus Sotschi einen Urlaubsort machen, der ganzjährig attraktiv ist. Für das Jahr 2014 rechnet die Stadt mit mehr als vier Millionen Besuchern.