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Kampf gegen Wetterunbill in Teilen Europas

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Kampf gegen Wetterunbill in Teilen Europas

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Das havarierte Schiff vor der französischen Atlantikküste ist über Nacht weiter auseinandergebrochen, jetzt in drei Teile. Offenbar sind rund zwanzig Tonnen Treibstoff ausgetreten; Ladung trug das Schiff nicht. Der restliche Treibstoff soll ab morgen abgepumpt werden. Das übernimmt eine holländische Spezialfirma; die schwere Ausrüstung dazu wird am Abend eingeflogen.

Slowenien kämpft trotz Tauwetters im Flachland weiter mit den Schnee- und Eismassen vom Wochenende. Im Gebiet Notranjska – oder Innerkrain – sind viele Haushalte ohne Strom, landesweit sind es rund fünfzigtausend. Notstromaggregate kommen unter anderem aus Österreich. Das Wetter bessert sich aber und erleichtert die Arbeiten an Stromleitungen und Bahnstrecken.

In Österreich liegen vor allem Teile Kärntens weiter unter dickem Schnee. Lawinensprengungen brachten etwas Entlastung. Hubschrauber des Bundesheers bliesen Schnee von Bäumen, damit keine Äste auf Straßen und Bahngleise fallen. Bei der Bahn fahren nach einer Lawinensprengung die Züge auf der Tauernstrecke wieder normal.