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Sotschi: UNO fordert vor Olympiabeginn Schwulen- und Lesbenrechte ein

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Sotschi: UNO fordert vor Olympiabeginn Schwulen- und Lesbenrechte ein

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Kurz vor Beginn von Winterolympia in Sotschi rückt noch einmal für kurze Zeit Russlands Politik gegenüber Schwulen und Lesben in den Mittelpunkt.

Der Generalsekretär der UNO ist zu Gast beim IOC, dem Internationalen Olympischen Komitee, das in Sotschi tagt: Dort sagt Ban Ki Mun, alle müssten eintreten gegen Angriffe auf Schwule und Lesben; gegen Festnahmen, Haft und Diskriminierung.

Russland bestraft zum Beispiel sogenannte homosexuelle Propaganda gegenüber Minderjährigen – faktisch also jede öffentliche Kundgebung.

Dmitri Tschernyschenko leitet das Organisationskomitee in Sotschi: Er sagt, während der Spiele gelte die Olympische Charta: Damit sei sowieso jede Propaganda verboten. Es sei ein Fest des Sports, also sollte es auch um den Sport gehen, nicht um Politik.

Wenn ein Sportler in Sotschi aber öffentlich für Schwulen- und Lesbenrechte eintrete, so der OK-Chef, dann werde auch nichts passieren.