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Twitter-Aktionäre bekommen kalte Füße

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Twitter-Aktionäre bekommen kalte Füße

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Ein magerer Zustrom neuer Nutzer hat die
Aktie des Kurznachrichtendienstes Twitter einbrechen lassen. Die ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang im November hatten die
Anleger enttäuscht.

Im Schlussquartal 2013 waren trotz der
Börsen-Aufmerksamkeit nicht mehr als 9 Millionen Nutzer dazugekommen. Facebook gewann gleichzeitig 39 Millionen Neue. (Macht 241 Millionen
zu 1,23 Milliarden Nutzer.)

1.20 Graph
Der Kurznachrichten-Dienst verlor auf einen Schlag rund ein Fünftel seines Wertes. 52 Dollar – das ist immer noch das Doppelte des Ausgabepreises
von 26 Dollar beim vielbeachteten Börsenstart. Aber wer im Dezember gekauft hatte, war ein Drittel des Wertes los.

1.34 SOT 34-53 SCOTT KESSLER, Leiter Technik EQUITY RESEARCH, S & P Capital IQ (ENGLISH)

“Mehr Nutzer und mehr Engagement – das ist für mich jetzt die Frage.Twitter, das war eine Geschichte mit Musik drin. Aber wenn es um harte Zahlen geht, scheint die Luft irgendwie raus.”

1.52
Zwar verdoppelte sich der Gesamtumsatz im vergangenen Jahr auf 492 Millionen Euro. Und für das laufende Jahr erwartet Twitter bis zu 1,2 Milliarden Dollar.

Kosten wie für Server und Mitarbeiteraktien sorgten 2013 für
477 Millionen Euro Verlust, nach 58 Millionen Euro im Jahr 2012.

2.15

Bei Twitter kann man bis zu 140 Zeichen lange Nachrichten absetzen, die auch Links zu Websites, Bildern oder Videos enthalten können. Das Unternehmen will sich als Nachrichtenmedium positionieren und baut dafür unter anderem auf große Sportereignisse wie die anstehenden Olympischen Winterspiele und die Fußball-Weltmeisterschaft.

su mit dpa, Reuters