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Vatikan wehrt sich gegen breite Kritik der Vereinten Nationen

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Vatikan wehrt sich gegen breite Kritik der Vereinten Nationen

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Der Vatikan hat sich gegen Kritik der Vereinten Nationen gewehrt.

In einer schriftlichen Stellungnahme heißt es, der Heilige Stuhl nehme von den abschließenden Feststellungen des Kommittees Kenntnis. Man bedaure jedoch in einigen Punkten den Versuch einer Einflussnahme auf die Lehre der katholischen Kirche, und damit einer Einschränkung der Religionsfreiheit, zu erkennen.

Der Ständige Vertreter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Maria Tomasi, verwies zudem auf die Reformanstrengungen der Kirche: “Der Heilige Stuhl hat als Regierung der Vatikanstadt Gesetze geändert und Maßnahmen eingeführt, die explizit auf die Verhinderung des sexuellen Missbrauchs von Kindern abzielen.”

Der Report des UN-Kommittees für Kinderrechte wirft dem Vatikan vor, Kirchenmänner, die sich an Kindern vergangen hatten, nur versetzt und nicht an die Polizei übergeben zu haben.

Das Kommitte kritisiert in dem Report aber auch die Einstellung der Kirche zu Homosexualität, Empfängnisverhütung und Abtreibung.