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Weltpremiere zur Eröffnung der Berlinale

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Weltpremiere zur Eröffnung der Berlinale

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Die diesjährige Berlinale eröffnet mit der Weltpremiere von “The Grand Budapest Hotel”.

Die von einem Roman von Stefan Zweig inspirierte Komödie des US-Regisseurs Wes Anderson sorgt für großes Staraufgebot in Berlin: Die Hauptrolle spielt Ralph Fiennes neben Tilda Swinton, Bill Murray, Edward Norton und Harvey Keitel.

Der Film ist einer der 20 Beiträge, die um den Goldenen Bären konkurrieren. Im Gegensatz zu den anderen großen europäischen Filmfestivals ist die Berlinale der Öffentlichkeit zugänglich. Entsprechend groß war der Andrang vor den Berliner Kinos.

Außerhalb des Wettbewerbs läuft die deutsch-amerikanische Koproduktion “The Monuments Men” von George Clooney. Es geht um eine Sondereinheit der alliierten Kräfte, die am Ende des Zweiten Weltkriegs von den Nazis geraubte Kunstwerke vor der Zerstörung retten sollen.

Der Regisseur wird zur großen Freude von Berlinale-Leiter Dieter Kosslick auf dem roten Teppich erwartet: “Wenn George Clooney am Festival teilnimmt, dann hat man bereits eine Starbesetzung. Er war schon ein paar Mal hier und ich bin froh, dass er wieder da ist, weil die Leute ihn sehr mögen. Willkommen, George.”

Der deutsche Wettbewerbsbeitrag “Die geliebten Schwestern” von Dominik Graf handelt von einer Dreieicksbeziehung, die der Dichter Friedrich Schiller 1788 mit zwei Frauen einging.

Um unkonventionelle Liebesbeziehungen geht es auch in Lars von Triers neuem Film “Nymphomaniac Volume One”. Gezeigt wird eine unzensierte Fassung.

Die Hauptrolle spielt die französische Schauspielerin Charlotte Gainsbourg. Die Musik kommt von der deutschen Heavy Metal-Band Rammstein.

Während der elf Tage dauernden Berlinale sind insgesamt 400 Filme zu sehen.