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Brüssel prüft Regeln gegen illegalen Handel mit Wildtieren

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Brüssel prüft Regeln gegen illegalen Handel mit Wildtieren

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Wilderei und der illegale Handel mit Wildtieren nehmen weltweit zu. Am Handel mit Wildtierprodukten verdienen kriminelle Banden viele Milliarden Euro. Am vergangenen Donnerstag schredderten die französischen Behörden drei Tonnen Elfenbein, das der Zoll beschlagnahmt hatte. Elfenbein und Rhinozeros-Horn zählen zu den teuersten Produkten auf dem Schwarzmarkt. Die Rede sei nicht von Touristen, die mit bedrohten Korallenarten im Koffer zurückkehrten, so Umweltkommissar Janez Potocnik in Brüssel. International agierende kriminelle Netzwerke nutzten Wege und Methoden, die man vom Handel mit Drogen, Waffen und Menschen kenne. Die Anzahl unerlaubt erlegter Elefanten hat sich nach Angaben der UN im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts verdoppelt. Bis Anfang April können sich EU-Bürger im Internet dazu äußern, ob die bestehende Gesetzgebung in Europa zu diesem Thema streng genug ist.