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Königstochter muss vor Gericht

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Königstochter muss vor Gericht

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Dieser Samstag, der 8. Februar 2014, wird ein wichtiger Tag für Cristina de Borbón, Infantin von Spanien. Allerdings kein schöner. Die Königstochter muss vor Gericht erscheinen.
Damit hat sich nach monatelangen Hin und Her nun doch der ermittelnde Untersuchungsrichter von Palma de Mallorca durchgesetzt. José Castro hat viel Fleißarbeit darauf verwendet, die Besitzverhältnisse bei der Firma “Aizoon” zu klären. Mit dem Ergebnis: sie gehöre zu je 50 % der
Königstochter und deren Ehemann Iñaki Urdangarín. Es geht um Steuerbetrug und Geldwäsche. Dazu sollen beide diese Firma benutzt haben. Der ehemalige Handballspieler, mit dem die jüngere der beiden Königstöchter seit 1997 verheiratet ist, hatte die für das Königshaus so unangenehmen Ermittlungen ausgelöst. Der heutige Unternehmer Urdangarín steht im Verdacht, als Präsident einer gemeinnützigen Stiftung Millionen in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben. Und besagte Firma habe nur dazu gedient, das unterschlagene Geld privat nutzen zu können.
Zusammen mit seinem Geschäftspartner Diego Torres soll der Ehemann der Prinzession mehr als 6 Millionen an öffentlichen Geldern unterschlagen haben. Zweimal hat er in den vergangenen zwei Jahren schon den Spießrutenlauf durch die enge Gasse bis zum Gericht absolvieren müssen.
Zumindest das soll der Königstochter erspart bleiben. Mit einer Ausnahmegenehmi ging aus Gründen der Sicherheit darf sie sich bis zur ersten Treppenstufe chauffieren lassen. Am 3. April 2013 war Infantin Cristina erstmals vernommen worden. Aber mit dem Antrag auf ein Verhör vor Gericht scheiterte der Ermittlungsrichter im ersten Anlauf.
Da betonte auch der Anwalt ihres Gatten noch, die beiden seinen fest entschlossen, die schwierige Sache gemeinsam durchzustehen. Im Königshaus sah man das nicht ganz so siegessicher. Also wurde zunächst der unwürdige Schwiegersohn von allen königlichen Gästelisten gestrichen und König Juan Carlos soll der Tochter sogar eine Trennung nahegelegt haben. Als noch Affären des Königs bekannt wurden, sank die Zustimmung zur Monarchie in Spanien ganz dramatisch. Weshalb der König in seiner Weihnachtsansprache 2011 ganz feierlich betonte, in diesem Rechtsstaat seien
vor dem Gesetz alle gleich. Nun, fast. Der König selber genießt Immunität. Aber alle anderen Familienmitglieder, Königin und Kronprinz eingeschlossen, müssen sich vor der Justiz verantworten wie jeder normale Spanier. Und Infantin Cristina, Nummer 7 in der Thronfolge, liefert am Samstag, dem 8. Februar 2014, dafür den Beweis.

0:00 Cristina de Borbón
Dieser Samstag, der 8. Februar 2014, wird ein wichtiger Tag für Cristina de Borbón, Infantin von Spanien. Allerdings kein schöner.
Die Königstochter muss vor Gericht erscheinen.
Damit hat sich nach monatelangen Hin und Her nun doch der ermittelnde Untersuchungsrichter von Palma de Mallorca durchgesetzt.

0:15 Jugde José Castro, Palma de Mallorca
José Castro hat viel Fleißarbeit darauf verwendet, die Besitzverhältnisse bei der Firma “Aizoon” zu klären. Mit dem Ergebnis: sie gehöre zu je 50 %
der

0:26 Cristina and Iñaki (archives)
Königstochter und deren Ehemann Iñaki Urdangarín.
Es geht um Steuerbetrug und Geldwäsche. Dazu
sollen diese Firma benutzt haben.
Der ehemalige Handballspieler, mit dem die jüngere der beiden Königstöchter seit 1997 verheiratet ist, hatte die für das Königshaus so unangenehmen Ermittlungen ausgelöst.

0:40 Iñaki Urdangarín arrives to court, Palma (archives)
Der heutige Unternehmer Urdangarín steht im Verdacht, als Präsident einer gemeinnützigen Stiftung Millionen in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben. Und besagte Firma habe nur dazu gedient, das unterschlagene Geld privat nutzen zu können.

Zusammen mit seinem Geschäftspartner Diego Torres soll der Ehemann der Prinzession mehr als 6 Millionen an öffentlichen Geldern unterschlagen haben.

0:50 Diego Torres, Urdangarin’s partner in Nóos
Zweimal hat er

0:55 Urdangarín and lawyer arriving at court
in den vergangenen zwei Jahren schon den Spießrutenlauf durch die enge Gasse bis zum Gericht absolvieren müssen.
Zumindest das
Urdangarín a parcouru cette rampe d’acces au tribunal de Palme. Il avait refusé de le faire en voiture, comme il en avait été autorisé, pour le faire à pied comme tout justifiable.

1:06 Cristina leaving home at Barcelona 3-4-2013
Le trois avril 2013 Cristina est mise en examen une premiere fois, mais la demande du juge Castro avait été refusée par l’Audience de Palma.

1:17 set up Mario Pascual Vives
Une épreuve pour le couple qui est resté soudé, selon un temoin privilegié, l’avocat d’Urdangarín.

1:22 Mario Pascual Vives. Urdangarín’s lawyer at Noos case: (04-04-2013, Barcelona)
Yo he visto a ambos muy unidos en la adversidad, de lo que pase ahora y de lo que pueda pasar en el futuro.”

((Je les ai vu tous les deux tres unis face á l’adversité, face a ce qui se passe maintenant et face a ce qui peut se passer dans le future))

1:31 King, queen, throne heir&heiress
Depuis le couple a été écarté de l’agenda officielle de la famille royale, car le scandale a couté cher a la crédibilité de la couronne: sur 10 points elle n’obtient que 3.68 en avril 2013 (CIS).

1:44 King’s Xmas eve adress 24-12-11
Et pourtant en 2011, au debut du scandale, le roi avait rassurer les espagnols dans son discours de la veille de Noël.

1:54 sot Juan Carlos. King of Spain
“Afortunadamente vivimos en un Estado de derecho y cualquier actuación censurable deberá ser juzgada y sancionada con arreglo a la ley. La justicia es igual para todos. “

((“Heuresement nous vivons dans un Etat de droit et quelconque agissement censurable devra être jugé et puni en accord avec la loi. La justice est égale pour tous”))

2:08 Cristina with parents and husband
Or, à present c’est sa fille qui doit répondre devant la justice. Septieme dans la ligne de succesion,

2:13 alley towards court, Palma un droit dynastique auquel elle n’est pas prete a renoncer, Cristina n’a pas renoncé non plus, a faire de parcours de la rampe en voiture…

2:24 end