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Unwetter: Von einem Tief ins Nächste

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Unwetter: Von einem Tief ins Nächste

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Heftige Stürme haben den Nordwesten Frankreichs und den Südwesten Großbritanniens weiter fest im Griff.

Der britische Premierminister David Cameron versprach den Betroffenen finanzielle Unterstützung von umgerechnet 150 Millionen Euro – Hilfe, die in den Augen vieler zu spät kommt. Zahlreiche Geschädigte werfen der Untätigkeit Regierung vor.

Die Sprecherin der britischen Umweltbehörde Kate Marks meint jedoch, man habe vor den Unwettern das Maximum an Vorbeugung getan. Sie äußerte ihr Mitgefühl für die Bewohner von Somerset. Für diese sei es ein traumatisches Erlebnis, wenn Geschäfte, Höfe und Häuser überflutet würden.

Zehntausende Häuser im Südwesten Englands waren teilweise ohne Strom. Teile des Schienennetztes wurden zerstört.

Schlimm traf es auch den Nordwesten Frankreichs. Die Fluten gehören mittlerweile zum Alltag vieler Menschen an der Atlantikküste.

Der Bürgermeister von Quimperlé Alain Pennec erklärte, seine Gedanken seien bei den Geschädigten, denn es handele sich bereits um das dritte Hochwasser seit Weihnachten. Es zermürbe die Menschen. Seit anderthalb Monaten gehe das nun schon so.

Und ein Ende ist erst mal nicht in Sicht. Denn nun bereiten sich die Menschen auf die Folgen des Wintersturms Qumeira vor. Noch bis zum Mittag bestehen Unwetterwarnungen in zahlreichen französischen Départements.

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