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Berlinale: LaBeouf "inkognito" auf dem roten Teppich

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Berlinale: LaBeouf "inkognito" auf dem roten Teppich

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Auch wenn er auf dem roten Teppich der Berlinale das Gegenteil behauptet: Shia LaBeouf ist immer noch berühmt – nach diesem Auftritt erst recht. Der Schauspieler machte am Sonntag bei der Deutschland-Premiere von “Nymphomaniac” von sich reden. Er trug eine Papiertüte mit den Worten “I’m not famous anymore” (dt.: Ich bin nicht mehr berühmt) auf dem Kopf.

Regisseur Lars von Trier hielt sich nach dem Skandal um seine Hitler-Äußerungen bei den Filmfestspielen in Cannes zurück.Er hatte angekündigt, seine Filme nie wieder kommentieren zu wollen.

Die Kommentare LaBeoufs sorgten bei der Pressekonferenz zu “Nymphomaniac” für Verwirrung. Der Schauspieler beantworte eine Frage zu den Sex-Szenen im Film mit einem Zitat des französischen Skandal-Fußballers Eric Cantona: “Die Möwen folgen dem Fischkutter, weil sie glauben, dass die Sardinen wieder ins Wasser geworfen werden.” Anschließend verließ er die Pressekonferenz nach nur zehn Minuten.

LaBeouf spielt in “Nymphomaniac” einen der Liebhaber der Nymphomain Joe. Für seine rätselhaften Auftritte bei der Berlinale lieferte der 27-Jährige keine Erklärung. Er hatte bereits im Dezember für Schlagzeilen gesorgt – allerdings wegen deutlich handfesteren Gründen: Der Star aus “Transformers” war in eine Schlägerei in einem Londoner Pub verwickelt.