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Berlinale mit "The Grand Budapest Hotel" eröffnet

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Berlinale mit "The Grand Budapest Hotel" eröffnet

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Die 64. Berlinale ist eröffnet. Wes Andersons Kinomärchen “The Grand Budapest Hotel” sorgte für einen schwungvollen Auftakt mit vielen Stars. Lediglich der Tod von Philip Seymour Hoffman durch eine Überdosis sorgte für gedrückte Stimmung. “Am Dienstag werden wir ‘Capote’ zeigen und seiner gedenken”, sagt Festival-Direktor Dieter Kosslick, “denn er war mit ‘Capote’ hier. Er war einer der größten Schauspieler der Welt.”

Ein Gefühl, dass sicher auch Andersons Stars Ralph Fiennes, Jeff Goldblum, Edward Norton, und Tilda Swinton teilten. In “The Grand Budapest Hotel” geht es um die exzentrischen Angestellten und Gäste einer pastellig rosafarbenen Luxusherberge in einem fiktiven osteuropäischen Land. Die ganze Hotelwelt dreht sich um den leutseligen Concierge Monsieur Gustave, einen Mord und ein millionenschweres Renaissance-Gemälde.

Das Ensemble jedenfalls war voller Lob für Regisseur Anderson. “Wenn immer jemand über einen Film sagt, man könne darüber streiten, dieser ist das Gegenteil, sagt Tilda Swinton, “er ist ein Märchen, er ist auch politisch. Er ist wundervoll und voller Liebe.” Auch Edward Norton sieht das ähnlich: “Er ist einzigartig. Es gibt nicht viele Regisseure von denen man eine Minute Film sieht und man weiss, dass er es ist. Er hat eine ganz eigene Stimme.”

“The Grand Budapest Hotel” ist beim Rennen um die Bären dabei, um die sich 20 Filmemacher aus aller Welt bewerben. Auch vier Filme aus Deutschland sind darunter. Andersons Streifen wurde zu großen Teilen in Deutschland gedreht. Der Gewinner steht am 15. Februar fest.