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Japan - ein Fujiyama an Staatsschulden

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Japan - ein Fujiyama an Staatsschulden

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Japans Schuldenberg hat eine neue Rekordhöhe erreicht. Ende Dezember war die Regierung mit 7,3 Billionen oder 7.305 Milliarden Euro verschuldet.

Damit lasten auf jedem Japaner insgesamt gut 57.000 Euro Staatschulden – oder mehr als das Doppelte (237%) des Bruttoinlandsprodukts von 2012.

Trotz der schon damals sehr hohen Staatsverschuldung verfolgt die Regierung von Shinzō Abe seit Ende 2012 die sogenannten Abenomics – eine radikal expansive Geld- und Fiskalpolitik.

Das kann sich Japan nur leisten, weil der Löwenanteil der Staatsschuld von der Bevölkerung selbst finanziert wird – über den Kauf von Niedrigzinsanleihen. Das ist aber nur ein Geschäft, solange die Deflation anhält – die chronisch sinkenden Preise sollen aber gerade über die über Abenomics bekämpft werden.

Und selbst eine anstehende Erhöhung der Mehrwertsteuer treibt die Konsumenten nicht in die Geschäfte.

su mit dpa