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Syrien-Gespräche in Genf: Bringt die zweite Runde eine Annäherung?

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Syrien-Gespräche in Genf: Bringt die zweite Runde eine Annäherung?

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Der algerische Diplomat Lakhdar Brahimi steht vor einer schweren, manche sagen unlösbaren Aufgabe. Unter der Leitung des Beauftragten der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga werden am heutigen Montag in Genf die Verhandlungen zum syrischen Bürgerkrieg fortgesetzt. Die erste Gesprächsrunde zwischen Gesandten der syrischen Regierung und Rebellenvertretern endete am 31. Januar ohne Einigung.

Als Hoffnungsschimmer darf zumindest die Verständigung auf humanitäre Hilfe in Homs, der drittgrößten Stadt Syriens, gelten. Nach Angaben des Provinzgouverneurs wurden Hunderte Zivilisten aus der belagerten Altstadt in Sicherheit gebracht, zudem seien Nahrungsmittel und Medikamente verteilt worden. Trotz der für die Aktion der Vereinten Nationen und des Roten Halbmondes vereinbarte dreitägige Waffenruhe geriet der Konvoi unter Beschuss. Die syrische Armee und die Rebellen schoben jeweils der Gegenseite die Verantwortung zu.