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Syrien-Gespräche in Genf gehen weiter

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Syrien-Gespräche in Genf gehen weiter

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In Genf hat ohne Hoffnung auf einen schnellen Erfolg die zweite Runde der syrischen Friedensverhandlungen begonnen. UN-Vermittler Lakdhar Brahimi trifft sich zuerst mit der Delegation der Opposition. Anschließend will er mit Vertretern der Regierung von Präsident Baschar al-Assad sprechen.

Dem irakischen Experten Saad Al Mutalebi zufolge zeigte die erste Runde, dass die Opposition nicht zu Gesprächen bereit sei. “Sie haben nur unter dem Druck der USA an dem Treffen teilgenommen. Es geht darum, den Dialog offen zu halten, denn vielleicht ist ein Durchbruch möglich, vielleicht können sich beide Parteien auf ein Abkommen einigen.”

Hilfsorganisationen retteten am Wochenende mehrere hundert Menschen aus der belagerten Altstadt von Homs. Der Transport wurde mit Mörsergranaten beschossen. Ein Fahrer des Roten Halbmondes wurde leicht verletzt. Rebellen und Armee beschuldigten sich gegenseitig, den Waffenstillstand gebrochen zu haben.

Noch immer sind Zivilisten in Homs eingeschlossen, wieviele genau ist unklar. Heute erreichte die Notleidenden eine erste Hilfslieferung.