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Fed-Chefin Yellen: Warten auf die Äquatortaufe

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Fed-Chefin Yellen: Warten auf die Äquatortaufe

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Der Börsencrash kam, erinnerte Republikaner Jeb Hensarling die neue Fed-Chefin Janet Yellen zur Begrüßung vor einem Fachausschuss des Repräsentantenhauses, da stand Vor-Vorgänger Alan Greenspan gerade zwei Monate an der Spitze der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed). “Gratuliere,” so der sarkastische Kommentar von dessen Vorgänger Paul Volcker, “jetzt sind Sie ein Zentralbanker.”

Zu Yellens Begrüßung gibt es statt eines Börsenkrachs bisher schwere Turbulenzen in einigen Schwellenländern, ausgelöst durch das Eindämmen der Dollarschwemme der Fed – “kein bedeutendes Risiko für die USA,” wie sie findet.

Janet Yellen, Präsidentin der Federal Reserve:

“Die wirtschaftliche Erholung hat in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres mehr Schub entwickelt. Dennoch ist die Erholung auf dem Arbeitsmarkt noch lange nicht abgeschlossen. Wenn die Konjunkturzahlen eine kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsmarktes bestätigen und die Inflation sich dem Langfrist-Ziel nähert, dann dürfte der Offenmarktausschuss bei künftigen Sitzungen das Tempo der Wertpapierkäufe schrittweise weiter reduzieren.”

Yellen hat diesen Monat das Steuer der mächtigsten Zentralbank der Welt übernommen und will den unter ihrem Vorgänger Ben Bernanke begonnenen Rückzug aus der ultra-expansiven Geldpolitik fortsetzen. Die Finanzmärkte sind unruhig, dass die Krise vieler Schwellenländer der US-Konjunktur gefährlich werden könnte.

su mit Reuters, dpa