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Kollektive Atempause: Hollande trifft Obama

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Kollektive Atempause: Hollande trifft Obama

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Da das politische Spiel auch und besonders ein Spiel der Bilder und Gesten ist, führte US-Präsident Barack Obama seinen Gast, den französischen Präsidenten Francois Hollande, am ersten Tag dessen Staatsbesuchs an einen symbolträchtigen Ort. In Monticello, im Bundesstaat Virginia, zeigte Obama seinem Gast das ehemalige Anwesen von Thomas Jefferson, der Ende des 18. Jahrhunderts zeitweilig als Diplomat in Paris wirkte, ehe er dritter Präsident der Vereinigten Staaten wurde.

“Aus meiner Sicht ist dies ein angemessener Auftakt eines Staatsbesuchs. Denn er zeigt die lange Beziehung zwischen den USA und Frankreich”, so Obama.

Zuletzt hatte mit Jacques Chirac vor 18 Jahren ein französischer Präsident einen offiziellen Besuch in den Vereinigten Staaten absolviert.

“Zwischen den USA und Frankreich besteht ein Vertrauen wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr”, sagt euronews-Korrespondent Stefan Grobe. “Deshalb ist dieser Besuch eine Atempause für beide. Für einen vom innenpolitischen Stillstand gebeutelten Obama und für Hollande, dessen Privatleben zu Hause im Fokus der Öffentlichkeit steht.”