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Land unter entlang der Themse

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Land unter entlang der Themse

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In England sind Tausende Menschen entlang der Themse in Sicherheit gebracht worden. Vom Hochwasser besonders betroffen sind die südenglischen Grafschaften Surrey und Berkshire. Eine Besserung ist nicht in Sicht. Nach Angaben des Wetterdienstes werden die Pegel weiter steigen.
Einige Regionen stehen bereits seit Wochen unter Wasser.

Bei vielen macht sich Unmut breit, so auch bei dieser Helferin, die sich beim Verteidigungsminister beschwert: “Vom Umweltamt war keiner hier, die bleiben im Büro. Die müssen aber herkommen. Die haben keine Ahnung. Wir haben 48 Stunden lang Menschen in Sicherheit gebracht und dabei unser Leben aufs Spiel gesetzt. Ich bin durch Wasser gewatet, das höher war als ich”.

Viele machen die Regierung für die Situation verantwortlich. Der britische Premierminister David Cameron äußerte sich beim Besuch der betroffenen Krisenregion im Südwesten Englands nicht zu den Vorwürfen. Er erklärte: “Die Situation ist eine große Herausforderung. Wir haben das feuchteste Wetter seit 250 Jahren und eines der extremsten der vergangenen Jahrzehnte. Hinter mir können sie die Auswirkungen sehen. Es wird einige Zeit brauchen, bis alles wieder zur Normalität zurückkehrt.”

Hunderte Freiwillige sind im Einsatz, um den Betroffenen zu helfen. Die großen Entwässerungssysteme der Flüsse sind hoffnungslos überfordert. Bis zum Ende der Woche werden noch bis zu 70 Millimeter mehr Regen erwartet.