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Machtkampf in der Ukraine: Die Ruhe vor dem Sturm?

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Machtkampf in der Ukraine: Die Ruhe vor dem Sturm?

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Die Lage in der Ukraine hat sich vorerst beruhigt. Proeuropäische Demonstranten sowie Anhänger von Präsident Viktor Janukowitsch mobilisieren jedoch im Stillen neue Mitglieder. Rund 20.000 Freiwillige zählen die Selbstverteidigungs-Einheiten der Regierungsgegner inzwischen. Auch die politische Führung wirbt unter den Ukrainer, sich ihren Truppen anzuschließen.

Die Europäische Union will vorerst auf Repressalien verzichten. Der französische Europaminister Thierry Repetin sagte: “Niemand wollte sofortige und allgemeine Sanktionen. Wir haben entschieden, bestimmte Personen zu sanktionieren, falls sich die Situation verschlimmert. Das ist im Augenblick aber nicht der Fall. Damit möchten wir ein klares Signal, eine eindeutige Nachricht an diejenigen schicken, die von diesen Sanktionen betroffen sein könnten.”

Damit spielt der französische Politiker wohl auf Staatspräsident Viktor Janukowitsch und seine Gefolgschaft an. Falls die Proteste erneut in Gewalt umschlagen, muss sich die ukrainische Regierung auf Reisebeschränkungen und eingefrorene Konten im Ausland einstellen.