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Bank of England: Politikwende statt Zinswende

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Bank of England: Politikwende statt Zinswende

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Auch in Großbritannien keine Zinswende in Sicht: Die britische
Notenbank hat eine Anhebung des Leitzinses von der Arbeitslosenquote abgekoppelt. Geld soll auch weiter billig bleiben – so der jüngste Inflationsbericht der Bank of England.

Bislang galt eine Arbeitslosenquote von 7,0 Prozent als “rote Linie” – von da an werde eine Zinswende nach oben erwogen. Mit diesem Schwellenwert oder weniger rechnet die Notenbank im Frühjahr.

Der Leitzins soll demanch dennoch weiter auf seinem historischen Tiefstand von 0,5 Prozent bleiben – für mindestens ein weiteres Jahr, trotz kräftigen Wirtschaftswachstums.

Bei der Wachstumsprognose 2014 legte die Bank of England nach – von 2,8 auf 3,4 Prozent.

Im August 2013 hatte die britische Zentralbank ihre Geldpolitik an feste Leitlinien gekoppelt, mit dem Arbeitsmarkt als Zentralelement. Die Währungshüter hatten angenommen, dass 7 Prozent Arbeitslosenquote frühestens im Jahr 2016 erreicht würden.

su mit dpa, Reuters