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Höchste Alarmstufe wegen Stürmen in England, Wales und Irland

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Höchste Alarmstufe wegen Stürmen in England, Wales und Irland

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Heftige Stürme mit Geschwindigkeiten von bis zu 170 Stundenkilometern toben über England, Wales und Irland – dazu unsere Korrespondentin Emily Dexter aus der Nähe von London: “Der Wetterdienst hat zum ersten Mal in diesem Winter die höchste Alarmstufe ausgerufen. Das bedeutet Lebensgefahr, die Menschen sollen gefährliche Gegenden meiden. Der Sturm hält an, es wird mit massiven Schäden gerechnet.”

In Irland und auf der britischen Insel sind wenige Stunden nach Eintreffen des Sturms über 300.000 Häuser von der Stromversorgung abgeschnitten.

Unterdessen bleiben 16 Flutwarnungen im Südwesten Englands bestehen. Die Region leidet seit Wochen unter heftigem Regen. Mehr als 1000 Häuser wurden evakuiert. Auch die Hotelangestellte Gemma Evangelista hat das miterlebt: “Wir mussten das Hotel evakuieren. Wir haben alles getan, um der Gemeinde zu helfen.”

Premierminister David Cameron hat rasche Unterstützung versprochen. Unter anderem sollen Hausbesitzer und Unternehmen bis zu 6000 Euro für den Wiederaufbau und vorbeugende Maßnahmen erhalten. Weil sie die Mittel für den Hochwasserschutz gekürzt hatte, machen viele Menschen in den betroffenen Regionen die Regierung mitverantwortlich für die Situation.