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Syrien-Verhandlungen: USA und Russland bekommen mehr Einfluss

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Syrien-Verhandlungen: USA und Russland bekommen mehr Einfluss

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Der UN-Sondergesandte Lakhdar Brahimi will die festgefahrenen Syrien-Verhandlungen wieder in Schwung bringen. Die USA und Russland sollen künftig stärker in die Gespräche eingebunden werden. Brahimi traf sich dazu mit dem russischen Vize-Außenminister Gennadi Gatilow. Am Donnerstag soll es ein gemeinsames Gespräch mit Gatilow und dessen US-Kollegen Wendy Sherman geben.

Unterdessen werden wieder Zivilisten aus der umkämpften Stadt Homs gebracht, deren Evakuierung war am Dienstag gestoppt worden. Die Feuerpause, die den Abtransport ermöglicht, endet am Mittwoch.
Die syrische Regierung teilte allerdings mit, die Vereinbarung könne verlängert werden.

Hunderte Zivilisten wurden bereits aus Homs geschafft, doch mehr als 1000 von ihnen befinden sich noch in der Stadt. Das Rote Kreuz teilte derweil mit, dass derzeit rund 300 Männer festgehalten würden. Die syrischen Behörden prüfen, ob es sich bei ihnen um Aufständische handelt. Die Regierung hatte zuvor mitgeteilt, dass Kämpfer, die der Gewalt abschwören, nicht belangt werden.

Die Evakuierung gestaltet sich trotz der Feuerpause bislang schwierig. Am Montag wurde ein UN-Konvoi attackiert, das soll dieses Amateurvideo belegen. Auch Fahrzeuge des Roten Kreuzes wurden angegriffen.