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US-Staatsbesuch: Hollande erklärt NSA-Affäre für beendet

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US-Staatsbesuch: Hollande erklärt NSA-Affäre für beendet

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Frankreichs Präsident Francois Hollande hat bei seinem Staatsbesuch in den USA die NSA-Affäre für beendet erklärt. Das Vertrauen sei wiederhergestellt, sagte Hollande bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Barack Obama. Beide betonten zudem ihre gemeinsamen Standpunkte bei den Themen Iran, Syrien und Mali.

Hollande sagte, man bemühe sich um eine wachsende Zusammenarbeit und wolle den Terrorismus bekämpfen. Man habe sich zudem darauf geeinigt, einige Grundsätze einzuführen und mache zudem Fortschritte in der gemeinsamen Partnerschaft. Das gegenseitige Vertrauen sei wiederhergestellt worden. Dieses Vertrauen müsse auf dem gegenseitigen Respekt beider Länder basieren aber auch auf dem Schutz der Privatsphäre.

Zum Thema Iran sagte Obama: Man wolle keine neuen Sanktionen, denn die bestehenden übten bereits ausreichend Druck aus. Der Iran habe ja Verhandlungen zugestimmt. Man wolle Teheran zudem klar machen, dass, wenn das Thema Atomprogramm nicht gelöst werde, dies Konsequenzen haben werde. Sollten die Gespräche scheitern, würden die Sanktionen nicht nur beibehalten, sondern wahrscheinlich verschärft werden.