Eilmeldung

Eilmeldung

Schwung in der Eurozone

Sie lesen gerade:

Schwung in der Eurozone

Schriftgrösse Aa Aa

Die Wirtschaft in der Euro-Zone kommt in Schwung. Impulse liefern vor allem Deutschland, Frankreich und Italien.

Zwar hinkt der Währungsraum immer noch deutlich hinter anderen großen Regionen her – die US-Wirtschaft beispielsweise legte im Herbst um 0,8 Prozent zu -doch das Bruttoinlandsprodukt stieg zwischen Oktober und Dezember um 0,3 Prozent zum Vorquartal, so das Europäische Statistikamt Eurostat.

Italien konnte zum erstenmal seit Mitte 2011 zulegen – wenn auch nur um 0,1 Prozent. Frankreichs Wirtschaft wuchs um 0,3 Prozent und Deutschland steuerte 0,4 Prozent Plus bei.

Bergauf ging es auch in Portugal (+0,5 Prozent) und Spanien (+0,3 Prozent), Zypern (minus 1 Prozent in Q4) und Griechenland (noch keine genauen Zahlen für Q4) rutschten weiter ab.
.
Insgesamt schrumpfte die Wirtschaft in der Eurozone im Gesamtjahr 2013 um 0,4 Prozent.

Für 2014 sagt die EU-Kommission dem Währungsraum nach zwei Rezessionsjahren wieder rund ein Prozent Wachstum voraus.

In Frankreich rechnet die Notenbank mit 0,9 Prozent Wachstum. Allerdings leidet das Land weiter unter hoher Arbeitslosigkeit.

Nach 1,9 Prozent Minus im gesamten vergangenen Jahr peilt die Regierung in Rom 2014 Wachstum an -1,1 Prozent.

Die deutsche Wirtschaft sieht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW im laufenden Jahr um gut 1,6 Prozent wachsen. Die Bundesbank geht mit bis 1,7 und Volkswirte von der Berenberg Bank bieten 2,2 Prozent.

su mit dpa, Reuters