Eilmeldung

Eilmeldung

Winterchaos in den USA: Süden und Osten versinken im Schnee

Sie lesen gerade:

Winterchaos in den USA: Süden und Osten versinken im Schnee

Schriftgrösse Aa Aa

In den USA sorgen derzeit heftige Schneestürme im Süden und Osten des Landes für Chaos.

Mindestens 17 Menschen kamen bislang ums Leben.

Mehr als 700 000 Haushalte sind ohne Strom.

Auch der Flugverkehr ist stark beeinträchtigt, rund 12 000 Flüge wurden bislang gestrichen.

An zahlreichen Schulen fiel zudem der Unterricht aus. Die Behörden in Washington blieben geschlossen.

Ein Passant erklärt, er habe vorher noch nie Schnee in Washington gesehen.

Und eine Frau schimpft: “Ich hasse es. Meine Schuhe sind komplett durchgeweicht. Meine Socken sind feucht und meine Füße kalt.”

US-Präsident Barack Obama rief bislang für mehr als 120 Bezirke den Notstand aus. Er werde laufend über die sehr komplexe Wetterlage informiert, sagte ein Regierungssprecher.

Die Kaltfront soll heute an der Küste entlang weiter nach Norden ziehen, in Richtung New York und Boston. Dort wird mit rund 40 Zentimeter Schnee gerechnet.

Schätzungen zufolge dürfte die Zahl der Betroffenen dann auf über 100 Millionen US-Bürger steigen.

Der Euronews-Reporter berichtet: “Der Präsident und der Vizepräsident haben alle öffentlichen Auftritte abgesagt. Und in den kommenden Tage werden weitere Schneefälle erwartet. Amerika steht ein langes Wochenende bevor. Washington wird mindestens bis Dienstag in einen Tiefschlaf fallen.”