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Tote vor spanischer Exklave: EU verlangt Aufklärung

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Tote vor spanischer Exklave: EU verlangt Aufklärung

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Das jüngste Flüchtlingsdrama vor der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta beschäftigt nun auch die Europäische Kommission.

Die Behörde will von der spanischen Regierung wissen, warum Polizisten mit Gummigeschossen auf Einwanderer zielten, die versuchten, das Gebiet schwimmend zu erreichen.

12 Immigranten starben bei dem Zwischenfall. Antonio Hernando,
Abgeordneter der oppositionellen Sozialisten in Spanien sagte: “Wenn die zwölf Toten weiß gewesen wären, spanisch und einen Ausweis gehabt hätten, dann wäre der Polizeichef heute nicht zur Arbeit gegangen und der Verantwortliche der Regierung wäre gefeuert worden”,

Die Sozialisten fordern den Rücktritt des Polizeichefs.

Der spanische Innenminister hatte kürzlich eingeräumt, dass die Beamten auf Ceuta Gummigeschosse abgefeuert haben, allerdings sei auf das Wasser und nicht auf die Einwanderer gezielt worden.

Die Polizei hatte die Schüsse bislang bestritten.