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Zwei Tote bei Unwetter in Frankreich und England

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Zwei Tote bei Unwetter in Frankreich und England

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In der Londoner Innenstadt ist eine 49-Jährige gestorben, als während des Sturms eine Mauerstücke auf das Dach ihres Autos stürzten. Drei weitere Menschen wurden dabei verletzt. Teile von Südwestengland stehen nach dem regenreichsten Januar seit 250 Jahren und starken Regenfällen im Februar unter Wasser. Die Schäden allein für die Landwirtschaft sind enorm, ebenso für die Regierung in London. Sie steht in der Kritik, viel zu spät auf die Überschwemmungen reagiert zu haben.
Auf einem Kreuzfahrtschiff im Ärmelkanal starb ein 85-Jähriger, nachdem eine heftige Welle das Schiff erfasst hatte und er stürzte.
Aus einem Strandrestaurant in Milford on Sea mussten 32 Menschen wegen des hohen Wellengangs evakuiert werden.
Auch in Frankreichs waren die Auswirkungen des Sturmtiefs Ulla erheblich. In der Bretagne mussten zahlreiche Zugverbindungen wegen umgestürzter Bäume auf den Gleisen gestrichen werden. Stromleitungen wurden gekappt. Zeitweise waren bis zu 115.000 Haushalte ohne Strom. Einen kuriosen Anblick bot sich im bretonischen Küstenort Saint Guénolé. Weiße Gischt bedeckte die gesamte Ortschaft. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern hatte der Sturm sie an Land geblasen.