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Anschlag auf Touristen in Ägypten fordert mindestens vier Todesopfer

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Anschlag auf Touristen in Ägypten fordert mindestens vier Todesopfer

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Bei einem Anschlag auf einen Touristenbus sind auf der ägyptischen Halbinsel Sinai mindestens vier Menschen ums Leben gekommen.

Seit dem Sturz Mohamed Mursis im vergangenen Juli verüben militante Islamisten auf dem Sinai immer wieder Anschläge. Bisher hatten die Attacken allerdings fast ausschließlich ägyptischen Sicherheitskräfte gegolten, und nicht Touristen.

Der Anschlag ereignete sich Nahe der Grenze zu Israel. Die 33 Passagiere waren auf dem Weg vom griechisch-orthodoxen Katharinenkloster im zentralen Sinai zum israelischen Grenzübergang Taba.

Aus Sicherheitskreisen heißt es, dass wahrscheinlich eine am Straßenrand versteckte Bombe aus der Ferne gezündet wurde, als der Bus vorbeifuhr.

An Bord des Busses starben dabei drei koreanische Touristen und der ägyptische Fahrer. 14 koreanische Touristen wurden schwer verletzt. Sie werden derzeit auf beiden Seiten der Grenze medizinisch versorgt.