Eilmeldung

Eilmeldung

Regierungskrise in Italien: Wer macht das Rennen?

Sie lesen gerade:

Regierungskrise in Italien: Wer macht das Rennen?

Schriftgrösse Aa Aa

Italien wartet auf das Ergebnis der Gespräche zwischen Staatspräsident Napolitano und den Parlamentsparteien:Wird Matteo Renzi neuer Ministerpräsident oder nicht?

Der Rücktritt von Enrico Letta ist in Italien immer noch umstritten, doch alle schauen nun nach vorn und hoffen, dass die Regierungskrise schnell überwunden wird.

“Wir hoffen, Renzi führt den Wechsel herbei, den er von Letta gefordert hat, so dieser Mann”, so ein Passant. “Das Land braucht den Wechsel. Einen weiteren Vertrauensverlust, verursacht durch ein Scheitern Renzis, würde das internationale Ansehen schädigen und hätte negative Folgen für die Entwicklung an den Finanzmärkten.”

Der Chef der italienischen Nachrichtenagentur ANSA, Luigi Contu, erwartet im Fall Renzi eine stabile Regierung.

“Lettas Regierung war keine normale Regierung”, so Contu. “Sie kam durch ein unklares Wahlergebnis zustande. Die Wähler trafen keine klare Entscheidung, besonders in einer Zeit, da der große Koalitionspartner, die PD, keinen Chef mehr hatte. Die Regierung könnte nun stabiler sein, mit einem Parteiführer, wie Renzi, für den viele Wähler gestimmt haben.”

Die Euronews-Reporterin erklärt: “Mit dem Ende der schnellen Beratungen beginnt nun eine neue und schwierige Phase. Die aktuelle Krise muss zügig überwunden und eine neue Regierung muss gebildet werden. Auf der Agenda der neuen Regierung stehen die Überarbeitung des Wahlgesetzes und dringende Wirtschaftsreformen.”