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Syrien-Verhandlungen ohne Ergebnis - Vermittler entschuldigt sich

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Syrien-Verhandlungen ohne Ergebnis - Vermittler entschuldigt sich

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Die syrischen Friedensverhandlungen drohen zu scheitern.

Auch das zweite Treffen in Genf brachte keine Ergebnisse.

UN-Vermittler Lakhdar Brahimi teilte mit, man habe sich nur auf eine weitere Verhandlungsrunde geeinigt, allerdings ohne konkreten Termin.

Er empfahl beiden Seiten, sich dringend ihrer Verantwortung bewusst zu werden .

Mehr als 140 000 Menschen wurden bislang im syrischen Bürgerkrieg getötet, das ist das Ergebnis der jüngsten Zählungen.

Das Wenige, das in Homs erreicht worden sei, habe den Syrern Hoffnung gemacht, dass das der Anfang vom Ende dieser furchtbaren Krise sein könnte, so Brahimi.

Er entschuldige sich bei den Syrern dafür, dass man ihnen mit den zwei Verhandlungsrunden nicht viel geholfen habe.

Die Vertreter der Opposition bei den Verhandlungen wurden unterdessen von der syrischen Regierung auf eine Terrorliste gesetzt, ihr Vermögen wurde beschlagnahmt.

Die Hilfslieferungen nach Homs gehen unterdessen weiter. 1300 Zivilisten wurden bislang evakuiert, weitere sollen folgen.