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Britische Filmpreise: "12 Years A Slave" und "Gravity" räumen ab

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Britische Filmpreise: "12 Years A Slave" und "Gravity" räumen ab

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Das dürfte ein Vorgeschmack auf die Oscar-Verleihung in vierzehn Tagen gewesen sein: Der Favorit “12 Years a Slave” ist bei den britischen Filmpreisen als bester Film ausgezeichnet worden.

Der Produzent des Films, Brad Pitt, nahm ebenso an der Gala im Londoner Royal Opera House teil, wie seine Frau Angelina Jolie, Leonardo di Caprio, Tom Hanks, Judi Dench oder Emma Thompson.

Es gebe rund 21 Millionen Sklaven weltweit, betonte der Regisseur von “Twelve years a slave”, Steve McQueen. Er hoffe, dass unser Kampf dafür sorge, dass in 150 Jahren kein Filmmacher mehr so einen Streifen drehen könne.

Das britisch-amerikanische Sklavendrama räumte noch einen weiteren Preis ab: Der Schauspieler Chiwetel Ejiofor wurde als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

“Twelve years a slave” erzählt die Geschichte eines freien Mannes, der entführt und versklavt wird.

Doch richtig abräumen konnte am Sonntagabend der Film “Gravity”.

Das Science-Fiction Drama kassierte insgesamt sechs Preise.

Alfonso Cuaron wurde als bester Regisseur ausgezeichnet.

Der Film erzählt von zwei Astronauten, die im Weltraum den Kontakt zu ihrem Mutterschiff verlieren.

Die Australierin Cate Blanchett wurde als beste Hauptdarstellerin geehrt, für ihre Rolle in dem Streifen “Blue Jasmine”.

Die Australierin gehört zu den führenden Charakterdarstellerinnen Hollywoods.

Prinz William kam spät zur Gala, er unterhielt sich zunächst noch mit der wartenden Menge vor dem Royal Opera House, bevor er dann auf die Bühne stieg.

Er übergab die Bafta-Fellowship an Helen Mirren.

Die Britin spielte Williams Großmutter Queen Elizabeth II. in dem Film “The Queen”.

Die 68-Jährige hatte für die Filmrolle vor sieben Jahren den Oscar als beste Schauspielerin erhalten.