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Goldmine bei Johannesburg: Verschüttete wollen unter Tage bleiben

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Goldmine bei Johannesburg: Verschüttete wollen unter Tage bleiben

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Aus Angst vor einer Verhaftung wollen die in einer südafrikanischen Mine eingeschlossenen Goldsucher weiterhin nicht gerettet werden.
Am Sonntag hatten Rettungskräfte elf Verschüttete geborgen. Insgesamt sollen mittlerweile rund 20 der illegalen Arbeiter laut Medien herausgekommen sein.

Sie müssen mit Strafen rechnen, denn die Mine durfte nicht betreten werden, wie Moshima Mosiya vom Katastrophenschutz erklärt: “Dieser Schacht war geschlossen. Steinplatten sollten die Leute daran hindern, die Mine zu betreten. Aber sie haben sich irgendwie Zugang verschafft.”

Die Rettungskräfte setzten schweres Gerät ein, um zu den Eingeschlossenen in der Mine bei Johannisburg vorzudringen – diese sind vermutlich seit Samstag gefangen. Wie viele Menschen sich noch in den Schächten aufhalten, ist unklar. Der Rettungsdienst hatte laut Medienberichten zwischenzeitlich Kontakt zu etwa 30 Verschütteten. Es wird aber vermutet, dass sich noch mehr Eingeschlossene in tiefer liegenden Schächten befinden.

Die Bergungsarbeiten wurden unterbrochen – Einsatzkräfte stehen aber bereit, falls die verschütteten Goldsucher ihre Meinung ändern.