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Libyer feiern dritten Jahrestag der Revolution mit gemischten Gefühlen

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Libyer feiern dritten Jahrestag der Revolution mit gemischten Gefühlen

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Politisches Chaos und Sorgen um die Zukunft des Landes überschatten die Feierlichtkeiten zum dritten Jahrestag der Revolution in Libyen.

Am 15. Februar 2011 war es zu ersten Unruhen und Protesten gegen Langzeitmachthaber Muammar al Gaddafi gekommen, zwei Tage später war von Revolution die Rede.

Drei Jahre nach Beginn des Umsturzes wissen die Menschen auch in der Hauptstadt Tripolis, was sie am dringendsten wollen:

“So Gott will, wird es Libyen immer gut gehen. Jetzt brauchen wir vor allem Sicherheit, Stabilität und wirtschaftlichen Aufschwung”, sagt einer der Feiernden.

In Tripolis wird mit Feuerwerken zelebriert, aber in vielen Landesteilen ist den Menschen nicht wirklich nach Feiern zumute, zu gemischt ist die Bilanz der Revolution für sie bisher.

Erst in der vergangenen Woche gab es einen neuen Putschversuch gegen die Regierung. Und viele meinen, dass sich in den vergangenen drei Jahren kaum etwas getan hat, das Libyen wirklich vorangebracht hätte.