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Frankreich: Gedenken an muslimische Weltkriegs-Soldaten

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Frankreich: Gedenken an muslimische Weltkriegs-Soldaten

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Frankreichs Präsident Francois Hollande hat die Große Moschee in Paris besucht. Der Grund: Er wollte an die zahlreichen muslimischen Soldaten erinnern, die in den beiden Weltkriegen für Frankreich gekämpft hatten und gestorben waren. Man werde ihre Opfer nie vergessen, so Hollande.

“Frankreich ist reich dank seiner Vielfalt und stark dank seiner Einigkeit. Das, was es uns erlaubt, unter diesen beiden Vorzeichen zusammenzuleben, ist die Trennung von Staat und Kirche.”

Auch der Rektor der großen Moschee, Dalil Boubakeur, tritt für diese Trennung von Staat und Kirche ein. Er und Hollande enthüllten nach der Rede eine Gedenktafel für die zwischen 1914 und 1918 in Frankreichs Dienst gefallenen muslimischen Soldaten. Rund 70.000 von ihnen kamen im Ersten Weltkrieg um. Die Große Moschee in Paris wurde Anfang der Zwanzigerjahre als Dank an sie erbaut.

Extras

Bericht auf der Seite des Élysée-Palasts (frz.)
Facebook-Seite von Francois Hollande
Francois Hollande auf der Seite der Nationalversammlung
Website der Großen Pariser Moschee