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Pussy Riot in Sotschi: "Hier wird jeder seiner Redefreiheit beraubt"


Russland

Pussy Riot in Sotschi: "Hier wird jeder seiner Redefreiheit beraubt"

Am Rande der Olympischen Winterspiele in Sotschi sorgt die Verhaftung der Putin-Kritikerinnen von Pussy Riot weiter für Aufregung. Nadescha Tolokonnikowa und Maria Aljochina gaben sich bei ihrer Entlassung aus der Polizeistation im Stadtteil Adler gewohnt kampfeslustig.

Sie und ihre Mitstreiterinnen nutzten die Öffentlichkeit, um die russischen Behörden zu kritisieren. Aljochina:
“Hier wird jeder seiner Redefreiheit beraubt. Diese Stadt funktioniert wie ein Militärgelände. Glaubt niemandem, der behauptet, es gäbe hier Redefreiheit. Die gibt es hier generell nicht und erst recht nicht während der Olympischen Spiele. Macht die Augen auf!”

Aljochina und Tolokonnikowa waren zusammen mit anderen Aktivisten aus nicht näher bekannten Gründen verhaftet worden.

Die Frauen wurden erst im Dezember durch eine Amnestie aus der Lagerhaft entlassen. Pussy Riot hatte 2012 mit einem sogenannten Punkgebet gegen Putin protestiert. In Sotschi haben die Aktivistinnen offenbar einen Videoclip gedreht. Der Titel: “Putin bringt dir bei, die Heimat zu lieben.” Die Olympischen Winterspiele in dem subtropischen Badeort gelten als Prestigeprojekt des russischen Präsidenten.

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