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Valdis Dombrovskis will EU-Kommissionspräsident werden

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Valdis Dombrovskis will EU-Kommissionspräsident werden

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Der ehemalige lettische Regierungschef Valdis Dombrovskis will Spitzenkandidat der konservativen Europäischen Volkspartei für die Europawahlen im Mai werden. Während seiner Amtszeit von 2009 bis Ende 2013 hatte er sein Land erfolgreich durch die Finanzkrise gesteuert. Eine Lehre daraus ist dem 42-Jährigen, dass die Krise auch eine Krise der Wettbewerbsfähigkeit sei. Ein hohes Niveau an Wohlstand sei ohne ein hohes Niveau an Wettbewerbsfähigkeit nicht aufrecht zu erhalten. Doch Dombrovskis ist nicht allein: dem früheren luxemburgischen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker, der acht Jahre lang die Eurogruppe geleitet hatte sowie dem französischen Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier werden höhere Chancen eingeräumt. Dennoch möchte Dombrovskis seiner Effiziens-orientierten Politik Gehör verschaffen: Es sei mehr Europa bei den großen Problemen vonnöten, dort, wo die Union einen wirklichen Mehrwert schaffen könne – und weniger Europa bei den bürokratischen Details, mit der man die EU viel oft in Verbindung bringe. Anfang März will die Europäische Volkspartei entscheiden, welcher der bisher drei Kandidaten ins Rennen für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten geht.