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Wenn der Zahnarzt nicht mehr bohrt,...

Auf der “Imagina 2014” in Monaco wurden in diesem Jahr neue Entwicklungen im Bereich der Zahnmedizin vorgestellt. Die “Imagina” findet einmal im Jahr statt. Die europäische Messe für 3D-Simulation und -Visualisierung
zeigte, wie neue Technik Zahnärzten und Zahntechnikern bei der Arbeit helfen kann. Die Zahnheilkunde ist eine der Wissenschaften, bei denen sich neue Methoden in Windeseile weiterentwickeln.

Hersteller aus zehn Ländern zeigten, was sie zu bieten haben.Was gibt es Neues in diesem Jahr?

Der Direktor der Messe, Laurent Puons, erklärt: “Im vergangenen Jahr haben wir die Entscheidung getroffen, dass wir uns in diesem Jahr auf die 3D-Technik konzentrieren wollen. Diese neuen Technologien helfen dem Zahnarzt, aber sie sind auch für den Patienten wichtig. Der Zahnarztbesuch wird angenehmer für den Patienten.
Die Messe stellt das Neueste auf dem Gebiet dieser Technologie vor.”

Die dänische Firma 3Shape präsentierte ihre neue Maschine, um den Mund eines Patienten aufzunehmen und Aufnahmen in Echtzeit zu übermitteln. Für den Patienten viel angenehmer, denn er muss nicht mehr in ein formbares Material beißen, um einen Abdruck zu machen.
Das dänische Gerät ist noch dazu tragbar und kann überall an einen Computer angeschlossen werden. So kann der Arzt dem Patienten auch besser erklären, was Sache ist.

Guillaume Bosert erklärt am Stand der Firma: “Ein Vorteil dieses Geräts ist die farbliche Wiedergabe der Aufnahmen. Dadurch kann der Zahnarzt dem Patienten alles klar und einleuchtend zeigen. Außerdem ist die Wiedergabe sehr genau. Die Diagnose kann also mit dem Patienten in allen Einzelheiten besprochen werden.”

Dreidimensionale Drucker sind heutzutage gang und gäbe, auch in der Zahnheilkunde sind sie nicht wegzudenken. Der neue 3D-Drucker der amerikanischen Firma Stratasys kann ein besonders präzises Modell der Zähne erstellen.
Dieses Gerät kann vor allen Dingen in einem Zahntechniklabor zum Einsatz kommen. Es hilft dabei, dass Kronen und Brücken etwa viel schneller fertiggestellt werden können.

Die italienische Firma Myray zeigte ihr neues Tomographie-Gerät. Es arbeitet sehr genau. Röntgen ist dann nicht mehr nötig. Produktmanager Massimo Basani meint: “Die Vorteile dieses Geräts liegen auf der Hand: Diese Methode ist für den Patienten viel bequemer. Er kriegt auch eine viel geringere Strahlendosis ab. Auch arbeitet es so genau, dass Implantate von vorneherein sehr gut angepasst beim Patienten ankommen.” Das Gerät kann den Mund mit und ohne Knochen, mit und ohne Zahnfleisch zeigen.

Der so sehr gefürchtete Bohrer wird durch einen Laser ersetzt. Die slowenische Firma Fotona war auf der Messe mit ihrem neuen, viel leichteren Laser. Das Gerät ist auch einfacher zu bedienen und arbeitet mit noch mehr Präzision.
Für den Patienten ist natürlich eine Behandlung mit einem Lasergerät wesentlich angenehmer als mit dem traditionellen Bohrer. Auch und vor allem für Kinder verliert der Zahnarztbesuch durch neue Technologien immer mehr von seinem Schrecken.

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